RETTET DIE MUR

Plattform zum Schutz der frei fließenden Mur und ihrer Naturräume


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Freda Meissner Blau

Naturschützerin, Journalistin ( 2015)

„In der Auseinandersetzung 1984 um die Hainburger Donauauen siegte der Rechtsstaat. Das Höchstgericht gab den Besetzern und damit Rettern der Au recht. Heute ist das einst heiß umstrittene Gebiet eine wunderschöne stille Naturlandschaft, die letzte entlang der österreichischen Donau. Der Steiermark, seiner Bevölkerung, ihrer Mur und schließlich auch den heutigen Betreibern wünsche ich dringend diesen langfristigen Erfolg.“

Dr. Univ Prof. Bernd Lötsch

ehem. Generaldirektor des Naturhistorischen Museums

„Es gibt kaum ein anderes Hydro-Projekt in Österreich,bei dem mit so viel Zerstörung gewachsener Stadtlandschaft und so viel finanziellem Aufwand - auch aus dem Stadtbudget - so wenig Strom herauskommen wird. Am wenigsten übrigens zur Zeit des höchsten Strombedarfs,nämlich im Winter (wie ein Blick auf das Abflußprofil der Mur zeigt). Ich möchte nicht in der Haut von Politikern stecken, die diese Fehlplanung mittragen und auch nicht in der Haut von Investment-Beratern, welche Ihre Klienten in so ein relativ unwirtschaftliches Projekt führen.
Die "Naturerinnerung" und Klimawirkung rauschender Kronen der in Generationen herangewachsenen imposanten Aubäume mitten in der Stadt kann nicht durch Ersatzpflanzungen von Jungbäumen ersetzt werden, die noch dazu gefällt werden müssen,sobald sie 15cm Stammdicke erreichen.
Wann beginnt endlich die echte Energiewende - die der intelligenten Technik bei der Energie-Nutzung?! Gerade die Grazer Stadtwerke galten früher hier als fortschrittlich." 



Prof. Univ.-Doz. Dr. Johannes Gepp

Präsident des Naturschutzbundes Steiermark

 „Mehr als 1000 Wasserkraftwerke in der Steiermark sind genug! 8000 besondere Uferbäume müssten einem Murkraftwerk in Puntigam weichen!
Der Biotopverbund durch Graz wäre unterbrochen und der Huchen seiner Fließstrecke beraubt.“



Ute Pöllinger

Umweltanwältin des Landes Steiermark

„Die Mur belebt als Fließgewässer die Innenstadt von Graz. Mir vorzustellen, dass man von den Brücken aus nicht mehr auf einen Fluss schaut, sondern auf einen Stausee, motiviert mich, gegen das Vorhaben aufzutreten.“



Dr. Günther Kräuter

Präsident des VÖAFV, Volksanwalt

„Es kann nicht sein, dass mit dem Geld der Steuerzahler die letzten frei fließenden Gewässerstrecken vernichtet werden. Am Beispiel der geplanten Murkraftwerke im Großraum Graz ist diese Fehlentwicklung besonders dramatisch.
Ich unterstütze daher die engagiert und beherzt um die Erhaltung unserer Mur kämpfenden Menschen nach besten Kräften.“



Sandy Lopicic

Regisseur und Musiker

„Flüsse sind die Adern und das Blut einer jeden Stadt. Jede Venenverengung oder Verstopfung kann tödlich sein!
Jede Operation an den Venen ist lebensgefährlich.

Nimmst du einer Stadt den Fluss, nimmst du ihr das Leben! Das gilt für das Leben auch: Lass fliessen!!!“

Pia Hierzegger

Theater- und Film-Schauspielerin, Regisseurin, Autorin

„Es hat lang gedauert bis die Mur von einem ungeliebten, dreckigen Rinnsal zum Naherholungsgebiet geworden ist. Jetzt darf man Menschen und Tieren den frei fließenden Fluss nicht wieder wegnehmen.

Wir sollten in Graz nicht nur die einzigartige Dächerlandschaft schützen, sondern mit der Mur auch ein Biotop erhalten, das aussterbenden Arten wie dem Huchen ein Zuhause gibt. Anstatt den unbegrenzten Energieverbrauch zu fördern, könnten wir ja anfangen Strom zu sparen. “



em. o. Univ.-Prof. Dr. Dr. hc. Thomas Kenner

emer. o. Professor der Physiologie an der Universität Graz, ehem. Rektor der KF-Universität Graz, ehem. Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Graz

„Ich bin jedenfalls gegen den Bau dieses Kraftwerkes. Die Baumassnahmen werden die Stadt massiv beeinflussen und der Slogan "Ein Fluss im Herzen der Stadt" wird nicht zutreffen. Gutachten beweisen, dass die Mur eine sehr gute Wasserqualität im Stadtbereich aufweist. Durch die Staustufe würde eher ein Tümpel ohne Leben entstehen.“


Elke Kahr

Vizebürgermeisterin und Stadträtin der Stadt Graz

 „Noch gehört die Mur uns allen. Jeder, der mag, kann an ihrem Ufer verweilen und dem gleichmäßigen Rauschen des Wassers lauschen, dem Flusslauf entlang spazieren oder die Böschung hinunterklettern und auf Entdeckungsreise gehen und das, ohne dafür Eintritt zu bezahlen.
Mit dem Bau des Kraftwerkes ist nicht nur die Vernichtung einer Naturlandschaft mit tausenden von Bäumen geplant, auch die Kommerzialisierung der Flächen entlang der Mur soll vorangetrieben werden: Kostenpflichtige Tourismus- und Gastroangebote, mit denen sich wunderbar Geld verdienen lässt, sollen entstehen. Damit würde ein weiteres Naherholungsgebiet für die Menschen und zugleich die Heimat vieler Tier- und Pflanzenarten unwiederbringlich zerstört. Dagegen müssen wir uns wehren!“


Mag.a  Andrea Pavlovec Meixner

Gemeinderätin Graz und Unternehmerin

„Wir dürfen nicht länger zulassen, dass in der Steiermark die Energiepolitik von verantwortungslosen Energieversorgern gemacht wird. Die Mur muss als lebendiger Fluss und Lebensraum für vom Aussterben bedrohte Tierarten gerade im Jahrzehnt der Biodiversität erhalten bleiben.
Sie darf nicht einer Energiepolitik geopfert werden, die das Geld lieber in der Mur vergräbt, statt in Effizienz-Projekte, die auch den Menschen zugute kommen, zu investieren.
Diese Kraftwerke können wir uns wirklich ersparen!“

Dipl.-Ing. Heinz Rosmann

ehemaliger Leiter der Grazer Stadtplaner

Obwohl die vom Gemeinderat beschlossenen Ziele und Maßnahmen zum Themenbereich „Lebensraum an der Mur“ im 3.0 Stadtentwicklungskonzept, Sachprogramm Grünraum und „Grünes Netz Graz“, eindeutig die Erhaltung und Pflege des Fluss- und Uferraumes im Stadtgebiet zum Inhalt haben, missachten die zum Murkraftwerk Graz-Puntigam ergangen Beschlüsse diese für das Stadtbild und den Naturbestand essenziellen Zielsetzungen.

Was kann und soll man von den verantwortlichen Politikern und der Verwaltung halten, wenn die mit der Grazer Bevölkerung intensiv diskutierten Erhaltungs- und Gestaltungsziele für den Murraum in das genaue Gegenteil verkehrt werden?

o. Univ.-Prof. Dr. Roland Psenner

Dekan der Biologischen Fakultät an der Universität Innsbruck u. Professor für Limnologie

 „Als Gewässerforscher und akademischer Lehrer ist es meine Aufgabe, die Leute auf bestimmte Zusammenhänge aufmerksam zu machen, die man am einfachsten in drei Punkten zusammenfassen kann:

1. haben wir nur mehr sehr wenige natürliche Gewässer;
2. bekommt man von der Natur nichts geschenkt, d.h. wenn wir einen Teil einer natürlichen Ressource (z.B. die Wasserkraft) nutzen, verlieren wir viele andere (z.B. Biodiversität, Selbstreinigungskraft, Naturerlebnis ...);
3. ist die natürliche Umwelt, wenn sie verschwunden ist, unwiederbringlich, während wir einen bestimmten Nutzen aus der Natur (z.B. Energie) bereits heute durch Alternativen ersetzen oder sogar einsparen könnten.“

Christian Berg

Institut für Pflanzenwissenschaften, Leiter botanischer Garten

„Es muss Schluss damit sein, Klimawandel und Naturschutz gegeneinander auszuspielen. Wir werden das Klima nicht gegen die Natur und schon gar nicht ohne Natur retten können! Dieses Kraftwerk würde ein weitestgehend intaktes Fließgewässer-Ökosystem eingreifen. Die Ufer- und Wasserpflanzen der Mur reinigen das Wasser für alle kostenlos und reichern es mit Sauerstoff und Leben an. Nun sollen sie mit einer Sedimentschicht zugedeckt werden, um anschließend wieder viel Geld für die Folgen dieses Eingriffs ausgeben zu können. Wirtschaftswachstum dank Zerstörung!“

Dr. Romana Ull

Naturschutzbeirat der Stadt Graz, Sachverstsändige für Naturschutz, Stadtökologie und Landschaftsgestaltung, Vizepräsidentin Naturschutzbund Steiermark

"Der Klimawandel trifft auch Graz. Die Staustufe Graz wird in Wirtschaftlichkeitsrechnungen auf 50 Jahre bzw. 100 Jahre gerechnet- in den Umweltauswirkungen wurde dies verabsäumt. Wie aber die Lebensraumqualität der Stadt Graz in den nächsten Jahren die Herausforderungen des Klimawandels besteht, hängt in großem Maße von ihrer Grünausstattung und ihrem nachhaltigen Niederschlagsmanagement ab. Beides wird durch den Zentralen Speicherkanal und die Staustufe massiv beeinträchtigt.
Eine Naturfläche größer als der Augarten mit ihrer Artenvielfalt, mit mehr als 16.500 Bäumen und der zehnfachen Grünausstattung des Grazer Stadtparks unersetzbar im Staubecken versinken zu lassen ist unverantwortlich- Grünraumoffensive sieht anders aus.
Graz hatte eine hohe Kultur der BürgerInnenbeteiligung bei stadtprägenden Vorhaben- jetzt wurde an der Bevölkerung vorbei entwickelt und ihre Forderung nach einer Volksbefragung negiert."


Uschi Profanter

3-fache Kajak Weltmeisterin und Weltcupsiegerin

„Täglich nutzen tausende Grazer die vielen Freizeit-möglichkeiten entlang der Mur. Über den Verlust dieses Natur- und Erholungsraumes, können auch die beschwichtigenden Ersatzmaßnahmen nicht hinweg-täuschen. Projekte wie „Wassertaxis“ und „Freiluftkino“ sind auch ohne Staustufe jederzeit umsetzbar. “

Dr. Josef Zollneritsch

Psychologe

„Die Argumente für das Murkraftwerk Graz überzeugen nicht. Am Markt ist genug Strom, der so billig ist wie noch nie (nur durch Steuern massiv belastet). Es handelt sich auch nicht um Arbeitsplatzsicherung, da das Projekt keinerlei arbeitsmarktpolitische Nachhaltigkeit aufweist. Und in der Mur wird sicherlich auch dann niemand baden wollen. Demgegenüber steht eine gigantische Umweltvernichtung in einer der ökologisch am stärksten belasteten Städte Österreichs, eine der letzten grünen Lungen wird vernichtet. Darüber hinaus hat die Stadt kein Geld für den kraftvollen Ausbau des öffentlichen Verkehrs oder die Pflasterung der Innenstadt. Dass ein Kraftwerksprojekt die einzige ‚Vision‘ der Grazer Politik darstellt, ist ein Trauerspiel. Daran ändert auch die Meinung der Herren Unternehmer nichts.“


Univ.-Prof. Dr. Elke Gruber

Institutsvorständin - Alpen Adria Universität Klagenfurtr

„Gegen den Totalausverkauf der Mur an wenige Profiteure!
Gegen lärmende Discomeilen und sterile Freizeitparks entlang des Flusses!

Rettet euch selbst! Retten wir die Mur!“




Assoz. Prof. Dr. Steven Weiss

Professor – KF-Universität Graz, IUCN - Beauftragter

 „Der Huchen zählt zu den international geschützten Tierarten. Wir müssen stolz darauf sein, dass der König der Mur in unserer Landeshauptstadt einen seiner letzten Lebensräume vorfindet. Mitten in Graz kann sich der Huchen noch selbständig vermehren.
Diese Fischart darf nicht leichtfertig ausgerottet werden.“


Univ. Prof. Dr. Rudolf Zechner

Biochemiker, Universität Graz, Mitglied der Akademie der Wissenschaften, Wittgenstein-Preisträger 2007

„Ölverschmierte Wasservögel und sterbende Fische im Golf von Mexiko machen uns betroffen und zornig. Gleichzeitig planen wir die Vernichtung der Flora und Fauna der fließenden Mur vor unserer Haustüre.
Ich sehe das in Aussicht gestellte, riesige Freizeitpotential an keinem der bestehenden Mur-Stauräume verwirklicht. Ganz im Gegenteil!“


Franz Preihs

 Extremradfahrer

„Die Natur selbst ist der beste Abenteuerspielplatz und das größte Freizeitzentrum auf der Welt. Als Extremradsportler fahre ich Rennen in den entlegensten Regionen dieser Erde und sehe immer wieder Menschen die rund um die Erde fliegen um ein Stück unberührte Natur zu finden! Dabei liegen die wunderbarsten Plätze direkt vor unserer Haustür! Es liegt jetzt an Uns - diese zu erhalten!“

Ass. Prof. Dr. Günter Hämmerle

Institut für Molekulare Biowissenschaften an der KF-Universität Graz

„Die Grazer Mur ist die Heimat vieler seltener und faszinierender Tierarten wie z.B. der Wasseramsel, dem Eisvogel, der Äsche, dem Huchen und vieler anderer Tiere, die an ein fließendes Gewässer gebunden sind. Durch den Bau der Staustufe Puntigam würde dieses Biotop unwiederbringlich zerstört werden. Der Bau einer Staustufe mitten in Graz war meiner Meinung nach von Anbeginn an eine beschlossene Sache von Politik und Wirtschaft. Trotz aller negativen Gutachten hinsichtlich der Zerstörung dieses Biotops konnte das Projekt nur durch den Paragraphen 'Übergeordnetes öffentliches Interesse' genehmigt werden. Ich frage mich, was war dieses öffentliche Interesse: Sauberer Strom? Warum ist dann das Projekt seitens des Betreibers (wegen scheinbarer Unrentabilität) so lange auf Eis gelegt worden, wenn das Interesse der Bevölkerung maßgeblich ist? Eine Volksbefragung wäre zumindest eine Möglichkeit herauszufinden, wie die Grazer/innen zu diesem Projekt stehen! Glaube jedoch die Politiker haben Angst vor einer möglichen Mehrheit gegen den Bau dieser Staustufe…“


Gerhard Schadl

Gründungsmitglied - Plattform lebendige Flüsse

„Graz hat ein Privileg. Das Privileg, als eine der letzten europäischen Städte direkt an einem frei fließenden und lebendigen Fluss zu liegen. Durch den Bau der Staustufe Puntigam würde Graz dieses verlieren. Das darf nicht passieren. Unsere Grazer Mur muss bleiben wie sie ist, lebendig und frei.“



Ulrich Eichelmann

 RiverWatch

"Wenn wir - als eine der reichsten Länder der Welt - nicht in der Lage sind, unsere allerletzten Flussstrecken zu erhalten, so wäre das ein Armutszeugnis für uns alle. Mehr noch, wie könnten wir dann den Menschen anderer Länder erklären, warum sie ihre Natur erhalten sollen? Deshalb geht es an der Mur um mehr, als um den Fluss und seine Bewohner. Es geht um Glaubwürdigkeit und Rückrat."


Sonja Behr

Geschäftsführerin, Österreichisches Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz

„'Wasser ist Leben' - diese selbstverständliche Tatsache dringt der Politik viel zu wenig ins Bewusstsein. Unsere Aufgabe ist es unsere Flüsse aktiv zu schützen. Deshalb treten wir als ÖKF für den Erhalt der letzten Kilometer des steirischen Landesflusses ein. Seitens der Politik gibt es kaum mehr als Festtagsreden und Lippenbekenntnisse.“


Franz Wolkinger

Leiter der Abteilung für Ökologie und Naturschutz am Institut für Pflanzenphysiologie

"Stadtbäume haben es in Graz entlang von Straßen ohnedies schwer zu überleben. Sie zu Tausenden am Flussufer zu roden, wo sie kräftig gedeihen, ist unverantwortlich. Ihre Lebenserwartung auf Uferdämmen ist noch fraglicher und wenn sie trotzdem wachsen, müssen sie auf den Dämmen und über dem Entlastungskanal in zeitlichen Abständen auf Stock gesetzt werden. Der vollmundig angekündigte Ersatz der Bäume ist daher in der Umsetzung mehr als zweifelhaft, die Grazer Mur wird ohne Uferbäume selbst zum Kanal."


Helmut Belanyecz

Internationale Donauschutzkommission (IKSD/ICPDR) /Observer, Europäische Anglerallianz/ Leiter

„Alle Umweltschutzorganisationen Österreichs haben erfasst, dass Strom aus Wasserkraft keineswegs umweltfreundlich ist. Die Kraftwerkslobby verdient sich mit der Errichtung neuer Kraftwerke dumm und dämlich. Schuld daran ist unsere Politik, denn die Zerstörung unserer Flüsse wird immer noch mit Steuergeld gefördert.“


Hans Söllner

Bayerischer Liedermacher

„Ich finde es unverantwortlich von einer Regierung die für ihre Bürger lebenswerte Umstände schaffen sollte, auch nur die Idee zuzulassen, daß 8000 Bäume abgeholzt werden.
In einer Zeit in der griechische Inseln verbrennen, in der Brandrodung in Südamerika und Kahlschlag in Russland passiert um Kraftwerke zu heizen. Da kann ich den Verantwortlichen nur immer wieder die Frage stellen:
Habt Ihr keine Kinder? Ist Euch die Zukunft Eurer Kinder scheißegal?

Und allen weiterdenkenden Menschen kann ich nur empfehlen auszusteigen aus der normalen Energiepolitik und alternative Stromanbieter zu wählen. Steigt einfach aus, gebt ihnen kein Geld mehr“

DI arch. Karin Tschavgova-Wondra

Architekturvermittlung-Architekturpublizistik

„Je mehr man sich mit dem Thema beschäftigt, je öfter man spazierend oder Rad fahrend eintaucht in den Naturraum am linken Murufer, wo das Kraftwerk künftig errichtet werden soll, desto klarer wird: Der Gewinn (Strom im Sommer) stünde in keinem Verhältnis zum Verlust (an hochwertigem städtischen Naturraum)
Unwiederbringlich verloren:

  1. unberührter, lange gewachsener, ‚wilder‘ Naturraum, erlebbar für alle Stadtbewohner/Bewohnerinnen, auch solche ohne Erstauto und Zweitwohnsitz.
  2. die bereichernde Atmosphäre eines frei  ießenden, leise rauschenden Gewässers im Stadtgebiet.
  3. die (Stadt-)strukturbildende dichte Uferbep anzung (schauen Sie sich das einmal vom Schlossberg aus an)
  4. ein nicht kommerzialisierter öffentlicher Raum
  5. Kohlendioxid-Bindung durch 8.000 Großbäume, dringend gebraucht in der Feinstaubhauptstadt Graz“



Jörg-Martin Willnauer

Musiker & Kabarettist, leibt & lebt in Graz

„Es geht um Macht & Geld. Viel Geld.
E(stag) & Verbund wollen vollendete Tatsachen schaffen.
Und die nächsten Generationen dürfen's ausbaden.“



Heide Bekhit

Leiterin Grazer KPÖ-Gemeinderatsklub

„Warum wir ein lebendiges Gewässer mitten in der Stadt aufstauen, tausende Bäume fällen und den Lebensraum zahlreicher Tiere zerstören, die Luftzirkulation beeinträchtigen und die Hochwassergefahr erhöhen sollen, kann niemand, der klar denken kann, erklären, zumal es sogar ein Gutachten gibt, demzufolge dieses Murkraftwerk in Puntigam nicht einmal gewinnbringend gebaut werden kann.

Die Profiteure gibt es trotzdem, nämlich dann, wenn die öffentliche Hand – also wir alle – für die künftigen Defizite gerade steht. Es steckt auch keine Logik dahinter, mitten in einer Stadt Straßen, Geh- und Radwege zu zerstören und dann für teures Geld auf Kosten der Allgemeinheit und der Stromkundinnen und –kunden wieder instand zu setzen.

Wie viele Grazerinnen und Grazer lassen sich tatsächlich von der fiktiven Murstrandidylle einer –tatsächlichen - künftigen Kloake in die Irre führen? Bestimmt nicht viele. Man sollte uns nicht über die Medien erzählen, dass alle GrazerInnen für das Kraftwerk sind. Man sollte sie einfach nur fragen!"


Prafulla Nocker

Extremsportlerin, Sportveranstalterin

 „Für mich ist das Laufen an der südlichen Grazer Mur eine meditative, erholsame Erfahrung, die durch das fließende Wasser, die naturbelassene Umgebung und die frische Luft ausgelöst wird. Vor allem die Bäume spenden Schatten und ihr Grün erfrischt Augen und Lungen.
Es ist unvorstellbar, daß dieser Naherhohlungsraum verschwinden soll. Ein schmerzvoller Verlust für unsere Stadt.“


Klaus Rudowsky

Obmann AFV-Graz (✝ 2016)

„Als Obmann des größten steirischen Fischereivereins unterstütze ich die aktuelle Unterschriftenaktion. In unserer Verantwortung für die Ökologie unseres Landes-flusses, treten wir gemeinsam mit den Naturschutz-organisationen Österreichs für den Erhalt dieses einzigartigen Lebensraumes und seiner Artenvielfalt ein.“


Billo Heinzpeter Studer

Präsident Verein fair-fish.net

Mit der zunehmendem Verbauung der Flüsse verschwinden nicht nur Landschaften für die Naherholung. Es trifft immer auch die Fische und andere Wasserlebewesen, die schon lange vor uns da waren. Was wir dadurch zerstören, geht weit über unseren Tellerrand hinweg, den wir vielleicht erst wahrnehmen, wenn kein Fisch mehr unseren Teller füllt…
Was in und um Graz gestaut wurde und noch gestaut werden soll, tut der Mur nicht gut. Dass man die Staustufe Graz den Bürger/innen nun sogar als Verschönerung ihrer Stadt verkaufen will, ist entweder zynisch oder zeugt von der extremen Kurzsichtigkeit dieser Propagandisten.



DI Ehrenpaar Markus

Geschäftsführer Naturschutzbund Steiermark

„Der gesammelte Naturschutz Österreichs stellt sich geschlossen gegen die Staukette durch Graz. Dieses Projekt wurde von den Grazern bereits 2-mal abgelehnt. Es wäre für die steirische Politik ein großer Erfolg, diesen Lebensraum endgültig für nachfolgende Generationen zu schützen.“



Generation Earth,

das WWF-Netzwerk für junge, engagierte Menschen

 „An der Mur zu sein war sehr inspirierend und gab uns viel Hoffnung, dass die Stimme jedes Einzelnen die Welt bewahren und verändern kann.
Die Mur ist ein wunderschöner Lebensraum, der Erhaltung und des Schutzes bedarf.“




Berndt Luef

Vibraphonist, Perkussionist und Bandleader aus Knittelfeld, lebt in Graz

  „...weil die Zerstörung dieses Naturraumes in keinem Verhältnis zur erreichten Stromleistung steht“




Sophie Reyer

Grazer Autorin und Komponistin, Trägerin des Literaturförderungspreises der Stadt Graz 2007

 „Ich bin gegen ein Murkraftwerk, weil Mama Mur macht alles am besten allein.“


Oliver Gebhardt

Österreichische Naturschutzjugend, Projektleiter Artenschutz

„Die Mur hat in der Stadt Graz eines ihrer letzten freien Fließstrecken in der unteren Steiermark. Hier konnte sich ungestört von der Land- und Forstwirtschaft ein prächtiger alter Gehölzsaum an der Mur und ein vielseitiger Wasserkörper entwickeln. Es wundert also nicht, dass sich gerade hier viele seltene Tieraten, wie der vom Aussterben bedrohte Huchen und die stark gefährdete Würfelnatter, in ihren jeweiligen Bestand erholen konnten. Dieses gemeinsame Vorkommen in einer Stadt von der Größe von Graz, dürfte in Mitteleuropa einzigartig sein und zeichnet die innerstädtische Mur als ein besonderes Naturjuwel erster Klasse aus! Dieses gilt für unsere Kinder und Enkel zu erhalten. Denn mit dem Erhalt der frei fließenden Mur erhalten wir auch Lebensqualität.“


Dr. Rainer Possert

Arzt für Allgemeinmedizin, Psychotherapeut

 „Als Liebenauer will ich nicht 2 Meter unter dem Wasserspiegel der aufgestauten Mur wohnen und auf einen Damm schauen. Weltweit wird vom Artenschutz gesprochen, für den Huchen soll dieser Artenschutz in Graz nicht gelten? Gerade im Sommer ist die fließende Mur mit der kühlenden Luft ein Erholungsfaktor erster Ordnung. Strom sparen statt Müll produzieren und Umwelt zerstören!!!“


Dr. Melitta Fuchs

Biologin

 „Die rauschende Mur mit ihren Uferbäumen ist unverzichtbarer und unersetzbarer Lebensraum für Graz.

Die letzten noch freien Fließstrecken der Mur mit ihrer typischen Tier- und Pflanzenwelt sollen der Natur erhalten werden!“


Prof.Mag.Dr. Manfred Hartbauer

Zoologe

„Durch den Betrieb meiner Photovoltaikanlage mit nur 39 Quadratmeter Kollektorfläche erzeuge ich im Jahr mehr Ökostrom, als der Strombedarf einer 4 köpfige Familie im selben Zeitraum.
Durch gezielte Förderungen von privaten PV-Anlagen könnten wir uns das Murkraftwerk leicht einsparen, denn auch das Murkraftwerk liefert in den Wintermonaten nur wenig Strom. Die Mur in ihrer jetzigen Form ist nicht erneuerbar, denn niemand kann den Verlust an Arten (Insekten, Fische, Wirbeltiere) durch ein Kraftwerk über  Baumbepflanzungen ersetzen.
Erinnern wir daher die Stromkonzerne an ihre eigentliche Rolle als Ökostromabnehmer und verhindern wir den Bau von Großprojekten, die auf Kosten der Umwelt gehen und nur einigen wenigen Großaktionären dienen.“

Karin Steffen

Obfrau vom Schutzverein Ruckerlberg und Umgebung, tätig im Naturschutzbeirat der Stadt Graz, Mitglied der Arbeitsgruppe Blatt-Form und von MEHR Zeit für Graz

Ein Wasserkraftwerk Graz gehört nicht zum Selbstverständnis unserer Stadt! Das ist im 3.0 Stadtentwicklungskonzept (STEK) als Ergebnis einer jahrelangen Diskussion in mehreren Formulierungen nachzulesen. Zum Beispiel ist „der Murraum ein Element des Stadtbildes mit besonderer Prägekraft und in seiner räumlichen Qualität zu erhalten…“.  Im Sachprogramm „Grünraum“ wird u. a. die "Erhaltung und Pflege der Ufervegetation" an der Mur vorgeschrieben, während  im Planwerk „Grünes Netz Graz“ auf die „ökologische Bedeutung des Grünkorridors Mur“ verwiesen wird.
Demnach sollte dem Bau eines Wasserkraftwerkes Graz auch von politischer Seite her im öffentlichen Interesse mit einem klaren “nein“ begegnet werden!


Gustav Mittelbach

Grazer Arzt und Umweltmediziner

 „Eine fließende, lebendige Mur ist ein essentieller Teil einer
gesundheitsförderlichen Stadt. Gegen das Kraftwerk zu sein, steht im Einklang mit allen ökologischen, meist einstimmigen, Beschlüssen des grazer Gemeinderates (zum Grünraum, zur Ökostadt, zur Stadtplanung...).
Es braucht keine Bürgerbefragung, der Gemeinderat hat sich in seinen besten Zeiten schon längst festgelegt!“


Franz Keppel

Naturgenießer, Fischer & Großvater

„Wenn ich am Ufer der Mur stehe und ihr Rauschen höre, wird mir die Schönheit der Natur erst richtig bewusst. Auch nachfolgende Generationen sollen das noch kennen lernen dürfen. Ich zumindest, würde nicht wollen, dass meine Enkel einmal mit großen Augen vor mit stehen und fragen: 'Opa, warum hast du nicht für unseren Fluss gestimmt?' “


Prof. Mag. Dr. phil. Rudolf Muhr

österreichischer Germanist, Professor an der Karl-Franzens-Universität Graz

„In vielen Ländern sind die Energieversorger per Gesetz gezwungen, die Kunden zu beraten, wie man Energie/Strom SPAREN kann. Die ESTAG versucht stattdessen Wasserkraftwerke an ökologisch völlig ungeeigneten Stellen zu bauen, um den Umsatz zu erhöhen. Sie könnte das nicht, wenn es entsprechende gesetzliche Regelungen gäbe. Das ist aber nicht möglich, weil das Land Steiermark der Eigentümer ist und Gewinne eindeutig wichtiger sind als nachhaltiges Verhalten.
So schließt sich der Kreis zum Schaden der Menschen, der Umwelt und künftiger Generationen.“


Dr. Harald W. Vetter

Schriftsteller, Ethnologe und Pressesprecher des "Schutzvereins Lebensraum Steinbergstrasse"

"Unsere 'Garten- und Flussstadt' Graz scheint durch solche ungeheuerlichen Machenschaften von Politik und Wirtschaft immer mehr an Lebensqualität und ursprünglichem Charakter zu verlieren. Steriler Technizismus kontra Identität? Noch ist es für unsere Nachkommen nicht zu spät!"

Dipl. Dolm. Peter Laukhardt

SOKO Altstadt

„Ich bin gegen das Kraftwerk, weil:

  1. die damit verbundene Umwelt-Zerstörung die Lebensgrundlagen der Stadt gefährden würde.
  2. der Stadt wegen der Finanzierung des sonst nicht nötigen Sammelkanal die Zahlungsunfähigkeit droht.
  3. den Bürgern der Stadt das demokratisch verbürgte Mitspracherecht verweigert wurde.“

DI Christian Schuhböck

Sachverständiger für Landschaftsökologie, Landschaftspflege und Naturschutz, spezialisiert auf das UNESCO-Welterbe, Nationalparks und internationale Schutzgebiete; Generalsekretär der Umweltorganisation „Alliance For Nature“

„Ähnlich wie Österreichs Bundeshauptstadt Wien, die ihren UNESCO-Welterbe-Status ständig mit umstrittenen Bauprojekten aufs Spiel setzt, geht auch die Steiermärkische Landeshauptstadt Graz mit ihrem Natur- und Kulturerbe um. Anstatt den Bürgern der Stadt einen naturnahen und umweltfreundlichen Lebensraum zu sichern, agieren die Stadtverantwortlichen meist nur im Sinne wirtschaftlicher Interessengruppen – selbst dann, wenn sich das jeweilige Projekt als unwirtschaftlich herauskristallisiert.“


Frederik Mellak

professioneller Märchenerzähler, Autor, Erwachsenenbildner

 „Jede Erscheinung in der Natur ist ein Spiegel des großen Schöpfungsgeheimnisses. Gerade von einem Fluss, der frei fließt, könnten wir Menschen sehr viel lernen.
Deshalb wäre es mir sehr wichtig, dass die Mur südlich von Graz als frei fließender Fluss erhalten bleibt. Alternativen zur Stromerzeugung gäbe es meiner Meinung nach genug.“

Eva Klepp

Plattform Stadtpark

„Um ein tatkräftiges und kreatives Leben zu führen, brauchen wir eine intakte Umwelt!
DIE MUR IST KEIN VERSUCHSKANINCHEN!
Wir rufen den Bürgermeister und seine grüne Stellvertreterin auf, in diesem Sinne die Bürger der Stadt Graz zu vertreten.
Wir fordern bei einer bevorstehenden Volksbefragung eine ausgewogene Information über die Vor-und Nachteile des Kraftwerkes, sowie eine faire und nicht manipulative Fragestellung.


RETTET UNSEREN LEBENDIGEN FLUSS UND SEINEN WUNDERBAREN BAUMBESTAND. Zuviel Zerstörung und Kahlschlag wurden schon begangen.“

Sigrid Davini Schönfelder

Anti-AKW-Buch Herausgeberin, Fotografin, Pädagogin, Anrainersprecherin

„Tiefliegend und kindersicher durchfließt die Mur heute kinderreiche Wohngebiete in Schönau und Liebenau.
Eine 20cm bis 120cm tiefe frei zugängliche sog. Flanierzone mit fast stehenden Stauwasser samt Gelsen und Ratten soll hier entstehen? Das ist weder kindersicher noch schön und gesund. Dafür sollen gut genützte städtisch gewidmete Gärten und Freizeitanlagen weichen?
Wir befürchten Überschwemmungen und wollen nicht unter dem Wasserspiegel wohnen. Dem Schlachthof ohne Uferbäume gegenüber zu wohnen, wäre sehr geruchsbelästigend! Ein neuer Geh -und Fahrradweg auf einer Betonmauer ohne Bäume, direkt in die Sturzgasse mündend, gefiele uns nicht!“

Erich Cagran

Bürgerinitiative Andritz

„Neben all den Argumenten muss ich einen weiteren Aspekt anführen: Der
bereits 2006 beschlossene, bis heute aber erst zur Hälfte fertiggestellte Hochwasserschutz für alle 42 Grazer Bäche ist der Grazer Stadtregierung
gerade einmal 12,2 Millionen Euro wert. Für einen Speicherkanal, den, wie alle Fachleute wissen, in Wahrheit niemand braucht, wird sieben Mal so viel Steuergeld ausgegeben, nämlich 84 Millionen Euro. Das ist eine glatte Verhöhnung der Bürger. Wie überhaupt die Finanzierung dieses Kanals vor dem Hintergrund des seit 2013 gesetzlich geregelten österreichischen Stabilitätspakts rechtswidrig erscheint und eine Zustimmung im derzeit noch offenen Grazer Budget für 2017 eine klare Gesetzesverletzung darstellen würde.“


Dr. Phil. Birgit M. Feierl

Germanistin und Umweltliebhaberin

„Wenn sich begeisterungsfähige, verantwortungsvolle Menschen zusammentun, um sich für eine gute und nach- haltige Sache mit persönlichem Engagement einzusetzen, so gehört ihnen nicht nur mein voller Respekt, sondern vor allem jede nur erdenkliche Unterstützung! „Panta rhei | πάντα ῥεῖ“ („alles fließt“) rief einst der Philosoph Heraklit aus – in diesem Sinne: „Lasst die Mur (weiter)fließen!“



Gertraud Prügger

Bürgerplattform „Mehr Zeit für Graz“

"Die Mur ist die einzige die Stadt Graz durchmessende Grünverbindung
und besitzt deshalb die höchste Wertigkeit als „Grünkorridor“"
(Zitat aus „Grünes Netz Graz“)

Mag. Dr. Joachim Gruber

Grazer "Mureinwohner"

„Als Grazer Mur-Anrainer erfreue ich mich am Tag und in der Nacht am lebendig fließenden Wasser der Mur, besonders wenn sich das Sonnen- oder Mondlicht
darin spiegelt.
Ich freue mich über die noch bestehende Artenvielfalt der Tier- und Pflanzenwelt, die in und entlang der Mur noch immer anzutreffen ist. Es ist ein letztes kleines Stück Wildnis in einer städtischen Umwelt, die von sterilen Beton- und Rasenflächen ohnehin schon fast durchgängig plattgemacht wurde.
Diese letzte, noch weitgehend naturbelassene Flusslandschaft, soll schon bald durch den Bau von vollkommen ineffizienten und damit überflüssigen Kleinkraftwerken vernichtet werden. Als billigen Ersatz dafür verspricht man den Menschen durchgestylte Kunstlandschaften und Freizeitparks! Dazu sage ich "Nein!". Retten wir uns selbst. Retten wir die Mur!“


Rainer Maichin

Einzelunternehmer

„Der einfachste Weg unnötige Kraftwerke zu vermeiden, ist eine effiziente Nutzung der elektrischen Energie. Ich fordere hiermit die Politik auf, sich aus ihrer Abhängigkeit von der E-Wirtschaft zu lösen, und endlich dafür zu sorgen, dass ausreichend in Energieeffizienz-Maßnahmen investiert wird. Diese bewirken einen höheren Beschäftigungseffekt, sichern unsere Zukunft durch stark reduzierte Strom- und Energie-kosten, wobei die Wertschöpfung in der Region bleibt.“

DI J. Breitling

Architekt, Baumeister

„Ich fahre jeden Tag mit dem Fahrrad über die Mur beim Augartensteg. Immer wieder bin ich entzückt, was für ein Juwel ein solcher Fluß mit seiner Farbe, seinem Leben, seinem Rauschen und seinen Ufern ist. Gerade die Ufer mit ihren Bäumen geben mir immer wieder neue Energie, wenn ich mich gerade von offenbar unvermeidlichen Problemen runterdrücken lasse. Die Mur mit Ihren Bäumen heben dann mein Gemüt und lassen mich froher sein und bemerken, daß ich die Sorgen ziehen lassen darf und einfach die Geduld und die Ruhe dieser lieben Natur genießen darf.
Die Interessen die nun hinter der Zerstörung des Natur- und Erholungsraums Mur stehen sind aus meiner Sicht zu eindimensional. Sie richten sich lediglich an der naheliegendsten, für diese Situation bequemste Seite der Problemlösung aus. Und verdient wird vermutlich mit dieser Variante der Problemlösung auch am meisten.
Ich bin der Meinung, daß die Entscheidungsträger sich besinnen müssen und auf andere unbequemere Lösungen (z.B. Stromsparmöglichkeiten systematisch aufspüren, Photovoltaikanlagen, Windeneregie) einlenken, um diesen Naturraum Mur erhalten zu können.“

Ao.Univ.Prof. Dr. Karl Oettl

Institut für Physiologische Chemie, Medizinische Universität Graz

„Sollen wir weiter so tun, als könnten wir ewig unseren Stromverbrauch steigern? Ist dieser "Bedarf" es wert, dass wir unseren Fluss opfern, unsere Frischluftzufuhr, unsere Grundwasserqualität riskieren? Ich finde NICHT!
Graz soll weiter an einem Fluss liegen, der Anstieg an Strombedarf muss gebremst werden, die Nutzung der Sonnenenergie muss massiv gefördert werden!“

Andrea Haunold, MSc

Biologin

„Ich habe den Bau der Kraftwerke Gössendorf und Kalsdorf mitverfolgt, kenne das Vorher und Nachher genau. Trotz der vielgepriesenen ökologischen Ausgleichsmaßnahmen steht fest: Der verlorene Lebensraum
ist unersetzlich.
Eine Dammbepflanzung ersetzt keine natürlich gewachsene Uferböschung.
Eine als Hundewiese genutzte Schutzzone ersetzt keinen natürlichen Rückzugsraum. Ein mit Fischen besetzter Tümpel ersetzt kein intaktes Amphibien-Laichgewässer. Ein verschlammter Nebenarm ersetzt nicht
den verlorenen Würfelnatter-Lebensraum.
Für mich persönlich kann ein Damm als Erholungsraum niemals die gleiche Wirkung entfalten wie ein natürlich gewachsener, artenreicher Auwaldstreifen, der uns Sauerstoff und kühle Luft schenkt.“


Dr. Walter Postl

Mineraloge und Petrologe; ehem. Leiter des Departments Natur am Landesmuseum Joanneum

"Als Erdwissenschafter schmerzt es mich, die mit Murnockerln gesäumten Ufer verschwinden zu sehen. Die Schotterbänke werden von Schlamm bedeckt und nicht mehr als Laichplätze für den Huchen und andere Fischarten dienen können."


Verena Rotky

Malerin, Bühnenbildstudentin

„Es gibt in meinen Augen keine ersichtlichen Gründe für die monotone Zerstörung unseres gemeinsam genutzten und geliebten Lebensraums. Besonders dann nicht, wenn es sich um den hier und jetzt und zukünftigen Raum aller Generationen handelt.
Eine emotionslose und rationale Gedankenlosigkeit des kurzfristigen Gewinns Einzelner, der sich letztendlich auch gegen sich selbst und die Ihren wenden wird, ist nicht im Sinne eines natürlichen Kreislaufs der Dinge.
Ich entscheide mich in jedem Fall gegen die aussichtslose Zerstörung und Beschneidung unserer Umwelt, mit der Hoffnung auf eine weiterhin lebenswerte und frei fließende Zukunft für uns alle... “

Mag. Martina Kolaric

Klinische Psychologin, Gesundheitspsychologin

„Als Naturliebhaberin und Tierschützerin war ich immer stolz auf meine Heimatstadt Graz und die herrlich natürliche Flusslandschaft vor unserer Haustür, die uns geschenkt wurde. Die Mur ist nicht nur wichtig für die darin und drum herum lebende Tierwelt, sondern ist die „grüne Lunge“ für uns GrazerInnen! Sie dient auch unserer seelischen Gesundheit, wenn wir dort spazieren gehen oder einfach am Flussufer verweilen und dem Wasser und Vogelzwitschern lauschen. In einer Zeit, wo wir immer mehr ursprünglicher Naturerlebnisse beraubt werden, ist es eine Notwendigkeit und Pflicht, diesen Lebensraum für uns alle, Menschen, Tiere und Pflanzen, zu erhalten. Es wäre unendlich traurig…nein undenkbar, wenn wir sie zukünftig nur mehr von alten Fotos her kennen.
Ich wünsche mir von uns allen mehr RESPEKT vor der Natur und von den Verantwortlichen einen sofortigen Baustopp! Wir brauchen die Natur, nicht sie uns!“

Michael Schwingshackl

Multiplikator / zukunftsfähige Mobilität - Verein Plattform Footprint

„Es braucht einen ganzheitlichen Plan für unsere Energiezukunft, bei dem die Grenzen unseres Planeten respektiert werden müssen. Dabei legen wir hier in Österreich den weltweiten Grundstein für ein friedliches Zusammenleben mit Mensch und Natur.
Alle Anstrengungen die aus unserem „Overshoot“ Verhalten nicht der Verbrauchsminderung und dem Ersatz von fossilen Kraftwerken dient, sind abzulehnen. Profitmaximierung weniger durch Naturzerstörung aller, ist eindeutig nicht zukunftsfähig!“

Julia Schwarzbauer

Clownin Popolina

„Ein fließender Fluss, des Grazers Genuss.
Ein lebendiger Fisch, durchs Wasser zisch.
Eine Grüne Au, viele Tiere - Schau!
Lass uns atmen die frische Luft
und des reissenden Stroms herrlichen Duft.
Bläst der Wind, halte geschwind
ein Windrad in die Höh und fang ein die Bö'
Die Sonne gibt Energie, nütze sie!
Den Strom für die Grazer und Grazerinnen
kann man bestimmt auch anders gewinnen.“

Michael Bukoschegg

Organisatorische Geschäftsführung Psychosoziales Zentrum Voitsberg GmbH

 „Auf meinem täglichen Weg zur Arbeit überquere ich jedes Mal die Brücke über die Mur. Der Blick nach Süden war früher jedes Mal ein kurzer wohltuender Genuss an unberührter Natur. Jetzt sehe ich dort nur noch Zerstörung. Das tut weh. Die Natur ist eine unerlässliche Ressource für das seelische und körperliche Gleichgewicht. Mit jeder Wunde, die wir der Natur zufügen, verletzen wir auch unsere Seelen. Das sollten wir in unserem eigenen Interesse nicht tun und wenn es einer tut, dann muss man sich dagegen wehren. Weil wir es uns wert sind.“

Hermann Steppeler

Mitarbeiter in der önj-Steiermark

 „Seit 35 Jahren engagiere ich mich für unsere (noch) schöne Steiermark. Jetzt muss ich erleben, wie einem Federstrich gleich ihr bedeutendster Flusslebensraum zerstört wird. Das Fatale daran: Die Verantwortlichen werden für das, gegenüber den wildlebenden Tier- und Pflanzenarten, verantwortungslose Verhalten auch noch - mitunter fürstlich - entlohnt. So wünsche ich allen Verantwortlichen göttlichen Segen. Mögen sie erkennen, welch teuflischen Irrweg sie gehen.“

DI Eberhard Wolf

Architekt

„Wir wissen alle, daß Staustufen den Fluß zu einer Kloake umfunktionieren und alles Leben darin sterben läßt.
Allen meinen Kollegen, die als Planer an diesem Projekt mitgearbeitet haben, sollte das Diplom aberkannt werden.
Die 3-dimensionalen Darstellungen von einer schön gestalteten Uferlandschaft mit Badestrand und parkähnlichen Spazierwegen ist Lüge und Betrug, denn wer möchte in einer Kloake baden?
Die Manager der ESTAG sollen doch mit gutem Beispiel vorangehen und als erste den Badegenuß in dieser veralgten und grauen Brühe vorleben!
Mit diesen 87 Mill Euro hätte man viele Dächer von Graz mit Photovoltaikanlagen bestücken, CO² einsparen, stromunabhängiger werden können.... Die ESTAG ist ein sehr reicher Konzern, warum wollen sie noch reicher werden auf Kosten unserer Umwelt, auf Kosten unserer Mur?“


Andrea Feierl, MA, BA

Angestellte

 „Ich finde es toll, dass es Menschen gibt denen unsere Mur nicht egal ist. Flüsse müssen fließen, 100 Jahre alte Bäume erhalten und vom Aussterben bedrohte Tierarten geschützt werden. Wir sollten endlich anfangen den Rest unserer schönen Natur zu schützen und somit Projekte mit mehr Weitblick für die Zukunft planen und fördern. Wir haben bereits zu viel geopfert.“


Bernhard Janezic

Elektriker

„Die Vorgangsweise der Energie Steiermark Aktiengesellschaft ist unverständlich: Vor ungefähr fünf Jahren wurden sämtliche Kraftwerke der Steweag-Steg an die Verbundgesellschaft verkauft. Offensichtlich wusste damals die Steweag-Steg genau, was sie tat, denn schließlich sitzen in der Führungsebene ja gut bezahlte Vorstände. Sie waren damals offensichtlich der Überzeugung, dass ein EVU ohne eigene Kraftwerke besser auskommen würde. Jetzt will die Steweag-Steg auf Biegen und Brechen um viel Geld wieder eigene Wasserkraftwerke bauen. Offensichtlich geht es ohne eigene Kraftwerke doch nicht so gut? Wenn man bedenkt, dass eine gut bezahlte Unternehmensführung solche Fehlentscheidungen trifft, muss man wirklich deren Kompetenz anzweifeln!“

Paul Matt

Kanufahrer

Ich bin seit einigen Jahren Kanufahrer. Seit dieser Zeit habe ich erst richtig festgestellt was mit Österreichs Flüssen passiert. Sie werden mehr und mehr verbaut und es ist nicht nur das Kanufahren damit uninteressant oder sogar unmöglich wird, sondern vor allem der Gedanke an unsere Kinder!
Werden diese überhaupt noch fließende Flüsse kennenlernen und dort spielen können so wie ich in meiner Jugend an der Sill in Innsbruck?

Wir dürfen keine Flüsse mehr weiter verbauen. Jedes neue Kraftwerk ist bereits zu viel! Auf der Strecke Leoben bis Weinzödel = 50 km = 8 Kraftwerke bereits heute? 5 weitere sollen dazukommen bis Kalsdorf / Gössendorf! Wir haben dann keine Radstrecke als „Tour de Mur“ sondern eine „Tour de Réservoir“.  

Dipl.-Päd. Angelika Ornauer

Volksschullehrerin Wien 1110

"Solange die letzten Bäume noch stehen, so lange sie uns noch Erholung, Freude, Schatten, Nahrung, Tiervielfalt und uns unseren Sauerstoff schenken, solange haben wir noch die Chance sie und somit unseren eigenen  Lebensraum der uns gesund hält zu retten und zu erhalten.
Bald sind wir sicher gezwungen auf erneuerbare Energien umzusteigen, wenn wir den Planeten und uns selbst retten wollen. Warum nicht jetzt schon anfangen - solange es noch nicht zu spät ist. Nachher tut es uns bestimmt Leid. Und warum unseren Kindern sagen, dass sie um die Rettung unserer guten Luft zum Atmen einmal kämpfen müssen, warum nicht gleich damit anfangen - als Vorbild - sie zu erhalten? JETZT!"

Beatrice Goebel Lezardo

Architektin

„Warum nicht gleich die Mur zubetonieren und eine Stadtautobahn drüberlegen? - Ist es Wahnsinn oder Verantwortungslosigkeit, die manchen Politiker in Verbindung mit kurzfristig, profitorientierten Energiekonzernen zu solchen Schandtaten ermuntert. Gut, daß es noch Menschen gibt, die sich keine weitere Zerstörung ihrer Umwelt gefallen lassen. Viele Städte beneiden Graz um ihren funktionierenden und zauberhaften Fluß. "Rettet die Mur" spricht sich bereits im Ausland herum. Energieeinsparen und Druck auf die Industrie - das sollte die Devise sein, statt einer weiteren Staustufe!“


Walter Maderer

Polizist

„Ein Kraftwerk in Puntigam ist für mich unvorstellbar. Die Anrainer werden Jahre unter Baulärm und Luftverschmutz- ung durch die Arbeiten leiden müssen. Freizeitanlagen werden ihnen weggenommen, die vorhandenen Rad- und Gehwege verlegt, Bewohner umgesiedelt. Ein derartiger Eingriff in das Leben der Grazer ist einfach untragbar.“


Richard Mikosch

Präventionist, Bewegungswissenschafter

 „Ganz abgesehen vom mehr an Lebensqualität erspart die Nutzung des Naherholungsraums Mur über seine gesundheitsfördernden und -erhaltenden Effekte mehr Gesundheitskosten, als ein Kraftwerk der Gesellschaft je zurückzahlen kann.“


Elisabeth Kubin

Studentin der Umweltsystemwissenschaften

„Es liegt in der Natur des Flusses zu fließen.
Warum bilden wir uns ein immer mehr zu brauchen?
Wer glücklich reisen will, der reise mit wenig Gepäck.
Dies gilt auch für die Lebensreise. Ich bin für Strom sparen und glaube, dass unser Solarzeitalter schon begonnen hat.
Für mich bedeutet Lebensqualität: gute, frische Luft, sauberes, energiereiches Wasser und gesundes, biologisches Essen. Wenn ich in den Wald gehe, mich neben einen Fluss setze und ihm zuhöre, bin ich glücklich und brauche dafür kein Einkaufszentrum und keinen Strom. Das ist nachhaltige Freizeitgestaltung, nicht irgendwelche Megabauten, in denen alle möglichen Energien aufgesaugt werden - menschliche als auch 'elektrische' “

Henric Wietheger

Angestellter

 „Ich komme gebürtig aus Deutschland und lebe seit 2008 in Graz. Seitdem ist die Mur für mich Zuflucht, Inspiration und Energiequelle:

Die Mur ist nicht nur Fluss,
sie ist Ruhe, sie ist Leben,
sie ist das kulturelle Muss,
das flüssige Graz, kurzum: Wassersegen.“



Bernd Walch

Selbständig, Surfer

„Nach einem langen Arbeitstag gibt es nichts Schöneres für mich, als die Murpromenade entlang zu schlendern, das Rauschen der Mur zu hören und endlich abschalten zu können. Ich bin sehr froh darüber, auch als Stadtbewohner mitten in der Stadt ein Stück Natur zu finden.“

Mag (FH) Petra Steiner

Sozialwissenschaftlerin

„Ich verbringe meine freie Zeit gern an der Murpromenade, um die stadtnahe Naturlandschaft fern ab vom Strassenlärm zu genießen. Hier kann ich alles vergessen und mich entspannen. Und nun soll dieses wunderschöne Naherholungsgebiet zerstört werden! Vor allem für sozial schwächer gestellte Menschen würde mit dem Kraftwerk ein großer Verlust einhergehen. Nicht jeder kann es sich leisten, in den Urlaub zu fahren. An der Murpromenade konnte bislang jeder dem Alltag entfliehen… ohne Geld, ohne Auto, ohne viel Zeitaufwand. Wir besitzen bereits ein Freizeitparadies! Wir müssen den Erhalt der Natur verteidigen – denn die Mur gehört uns allen!“


Herbert Fuchs

Chemiker

„Vor 25 Jahren wurde die Mur nach einer großen Bürgerinitiative saniert und die Lebensräume des Flusses massiv aufgewertet. Die Mur ist damit wieder zu einem sauberen und gesunden Gewässer geworden. All diese Mühe war vergebens, wenn die Mur jetzt in einen Stausee verwandelt wird.“

Helmut Stolterfoht

Elektroing., Pensionist, freier Mitarbeiter - AVL

„Die Fahrt von Bruck nach Graz empfand ich früher fast so wunderbar wie das Erlebnis am Rhein mit seinen Bergen und Burgen entlang zu fahren. Nun ist man lange Strecken zwischen Beton- und Schallschutzwänden eingezwängt, die Mur verschwunden. Gäste werden von der früheren Schönheit nichts bemerken, sondern gleichgültig durchfahren wie im italienischen Kanaltal. Das Radfahren vom Augarten entlang der fließenden Mur ist ein Naturerlebnis, das nicht verloren gehen darf. Auch Gelsenschwärme würden viele Erholungssuchende von dieser genussreichen Freizeitgestaltung abhalten.“

Alexander Wolff

Lokomotivführer

„Mit größtem Entsetzen musste ich heute von der geplanten Staustufe Puntigam lesen. Zu viel soll geopfert werden.
Ich weiß genau was es bedeutet an einem zu Tode gestautem Fluss, dem Inn, zu leben! Ich wünsche mir, dass kein weiterer Stau an der Mur entsteht. Es ist doch schon schamlos, wie die letzten Refugien, bedrohter Tierarten, wie dem Huchen, aus Profitgier, geopfert werden sollen.
Wie kann man es nur übers Herz bringen eine weitere Staustufe zu errichten, was für Menschen sind das?“


Gernot Gynes

Krankenpfleger in den Geriatrischen Gesundheitszentren Graz

„Weil der Fluss zu meinem Lebensraum bzw.Freizeitdomizil dazugehört und ich die Artenvielfalt an der Mur erhalten will. Stillstand der Mur bedeutet auch Stillstand für viele Lebewesen am Ufer, auf den Bäumen und im Wasser. Auch die Bäume und Sträucher können dann die Nährstoffe nicht mehr aufnehemen wie sie es normalerweise brauchen würden. Für mich eine ökologische Katastrophe."


Mag.art. Walter Köstenbauer

bildender Künstler und teilbeschäftigter Kunsterzieher am Akademischen Gymnasium in Graz

„Ich mir sicher bin, dass eine Staustufe in Graz die Luftzirkulation im Grazer Becken negativ beeinflussen würde, da dadurch die Sogwirkung des kalten, schnell fließenden Murwassers wegfiele. Dieser Sog ist aber wichtig für den Abtransport der schadstoffreichen Luft aus dem Grazer Becken. Besonders bei hochsommerlichen Temperaturen bekämen wir es zu spüren, wenn einmal die aufgestaute Mur still stehen und die Hitze bewegungslos über unserem Stadtkessel brüten wird. Aber das ist nur eines von vielen Argumenten gegen die geplante Staustufe. Da wäre noch anzuführen: Wegfall von angestammten Grünzonen, Steigen des Grundwasserspiegels, unsinnige Geldverschwendung, Unwirtschaftlichkeit und auf lange Zeit hinaus eine defizitäre Situation.

Ich wünsche der Plattform "Rettet die Mur" viel Erfolg. Den Verantwortung tragenden PolitikerInnen wünsche ich, dass ihnen endlich die Augen aufgehen mögen."



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Mur findet Stadt

Das Projekt "Mur findet Stadt" ist eine Jahrhunderchance für Graz. Freizeit- und Naturraum würden dadurch verbunden, der Mur Raum zurück gegeben und eine neue Verbindung zwischen den GrazerInnen und dem frei fließenden Fluss geschaffen.

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