RETTET DIE MUR

Plattform zum Schutz der frei fließenden Mur und ihrer Naturräume


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Staustufen Gössendorf / Kalsdorf

Die Murauen in Gössendorf und Kalsdorf gehören zum zweitgrößte Augebiet der Steiermark. Insgesamt 1.414 ha Wald erstreckten sich entlang der Mur.

Große Teile davon wurden für den Bau der Staustufen Gössendorf und Kalsdorf gerodet. In den Bauarbeiten, die 2009 begannen, wurde der Wald entlang des Ufers zum Großteil gerodet und die Mur an den Stellen, an denen gebaut wurde, ausgeleitet.

Die Folgen für den Naturraum der Auen sind gravierend. Ein gesamtes Ökosystem wurde durch die Rodungs- und Bauarbeiten zerrissen und wird nach den Einschätzungen von Umweltschutzorganisationen auch jetzt, nach der Fertigstellung der Kraftwerke, nie mehr seinen natürlichen Zustand erreichen können.

Viele Tierarten sind abgewandert. Nutrias, die früher gern von Spaziergängern beobachtet und sogar gefüttert wurden, sind seit dem Anrücken der Bagger verschwunden. Auch gefährdete Arten wie der Fischotter oder der Huchen verloren aufgrund der Zerstörung ihren Lebensraum.

Die Energiekonzerne schreckten vor nichts zurück und zwangsenteigneten den Besitzer des letzten Auwaldgrundstückes am Murufer, das sie für die Bauarbeiten benötigten. Noch bevor der Grundbesitzer "Rettet die Mur" vom Enteignungsbescheid berichten konnte, standen schon die Bagger am Grundstück und fällten die letzten Aubäume, die den Kraftwerken in Gössendorf und Kalsdorf im Weg standen. Insgesamt mussten im Süden von Graz ganze 80 ha Wald fallen.

Da bei der Einreichung der Umweltverträglichkeitsprüfung und dem Bau vieles nicht korrekt abgelaufen ist, wurden von Umweltschutzorganisationen Beschwerden bei der EU, sowie beim Verwaltungsgerichtshof eingereicht. Noch während die Beschwerden bearbeitet wurden, liefen die Bauarbeiten weiter, ohne die Ergebnisse dieser Beschwerden abzuwarten. Denn die beteiligten Energiekonzerne wollten die Kraftwerke um jeden Preis schnellstmöglich bauen.

Die Verwaltungsgerichtshof-Beschwerde wurde dann 2010, als die Bauarbeiten schon voll im Gange waren, zurückgewiesen und auch die EU-Beschwerde wurde negativ beschieden. 2011 wurde das Kraftwerk Gössendorf dann schon in Betrieb genommen und 2012, genau ein Jahr später, war das Kraftwerk Kalsdorf fertiggestellt.

 

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8010 Graz

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