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Hände weg vom Augarten

Schiffahrt auf der Mur und eine Augartenbucht – das soll schon am 5. Juli in der Gemeinderatssitzung beschlossen werden. Bürgerbeteiligung wird ausgeschlossen, obwohl wertvoller Freizeitraum verloren geht. Deshalb wird ab 11:30 vor dem Landhaus zur Kundgebung aufgerufen.

Letzte Woche ließen Bürgermeister Nagl und seine ÖVP mit neuen Plänen für die Mur aufhorchen. Nach Murkraftwerk und Zentralem Speicherkanal soll jetzt auch der Augarten umgebaut und sogar ein fragwürdiges Schifffahrts-Konzept auf der Mur verwirklicht werden. Noch vor dem Sommer soll das neue Konzept am Donnerstag im Gemeinderat behandelt und möglichst rasch beschlossen werden.

Bauen will man ohne Kompromisse. Eine Bürgerbeteiligung wurde von vornherein von der ÖVP ausgeschlossen, weil das den Prozess aufhalten könnte. Das obwohl eine der wichtigsten öffentlichen Flächen der Stadt betroffen ist: Rund 10% der Parkfläche würden durch die Bucht geflutet. Da in der Mur das Baden verboten ist, gingen sie als öffentliche Fläche komplett verloren. Durch das Projekt kommt es zu weiteren Baumaßnahmen und massivem Baumverlust in und am Augarten sowie einer Beeinträchtigung des bestehenden Radweges und des öffentlichen Spielplatzes.

Kritik an dieser Politik und der Idee kommt nicht nur von politischer Seite, sondern auch von BürgerInnen. Die neue Initiative „Hände weg vom Augarten“ hat gemeinsam mit „Rettet die Mur“ und dem „Murcamp“ eine Petition für den Erhalt des Augartens gestartet. Zusätzlich wird während der Gemeinderatssitzung zur Kundgebung aufgerufen. Diese findet ab 11:30 vor dem Landhaus statt.

„Vier Buchten sind genug!“, meint Silvia Oberleitner von „Rettet die Mur“, „Dort wo bereits Bäume gefällt wurden, ist eine neue Ufergestaltung sinnvoll. Dort ist sie auch geplant und muss von der Energie Steiermark bezahlt und umgesetzt werden. Jetzt aber auch noch den Augarten zu opfern wäre ein unglaublicher Verlust für die GrazerInnen. Nur weil der Bürgermeister von Ruderbootsrennen aller Cambridge träumt, sollen wir noch mehr von unserem Freizeitraum aufgeben? Wir sagen ‚Hände weg vom Augarten!’“.

Das neue Nagl-Konzept enthält auch weniger neue Maßnahmen. Sie stammen aus den Auflagen für den Bau des Murkraftwerkes und müssten eigentlich von der EStAG bezahlt werden. Ursprünglich wollte die Stadt Graz großzügig zusätzliche 7 Millionen aus Landesförderungen an die EStAG weiterreichen. Ein Gutachten der UNI Linz hat dies aber als unzulässig erkannt. Die EStAG hat bereits erklärt, keine weiteren Kostenübernehmen zu können. Das neue Konzept soll demnach nun offensichtlich neue Millionen an Steuergeldern in das Millionengrab Murkraftwerk pumpen.

 

-> Facebook-Veranstaltung zur Kundgebung

-> Link zur Petition

 

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