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Fotoserie schlägt Wellen

Vorher-Nacher-Bilder der Rodungen an der Mur treffen den Zeitgeist. Fotografin Sigrid Schönfelder lässt mit ihrer Fotoserie im Rahmen der #10YearsChallange aufhorchen und will Bewusstsein schaffen.

Baum um Baum fällt derzeit an der Mur. Das linke Murufer entlang der Murfelderstraße wird gerodet. Grund ist der Zentrale Speierkanal, der hier in der Böschung verlegt werden soll. Nur zwei Waldarbeiter und ein Bagger arbeiten seit einer Woche am Kahlschlag des Ufers und haben bereits den Gasrohrsteg erreicht.

AktivistInnen, AnrainerInnen und FotografInnen sind trotz Kälte immer wieder vor Ort und dokumentieren die Arbeiten. „Leider haben wir die Erfahrung gemacht, dass oft nicht alle Auflagen eingehalten werden, deshalb ist die Dokumentation auch aus juristischer Sicht wichtig,“ erklärt Fotografin Sigrid Schöfelder, „vor allem aber, wollen wir den Menschen zeigen, was hier an der Mur passiert und welche Zerstörung hier angerichtet wird.“

Um dies zu verdeutlichen hat Sigrid Schönfelder eine Fotoserie mit Vorher-Nachher-Bildern angefertigt. Die Schönheit des Lebensraums Mur wird den tristen Bildern der Rodungen gegenübergestellt. Mit ihren Bildern trifft Schönfelder ein Trend-Thema, denn die #10YearsChallenge ist derzeit in aller Munde und auf allen Bildschirmen.

Das zeigt sich auch in den Klickzahlen bei Social Media: Zehntausende Menschen haben die Fotos schon erreicht und machen so bewusst, wie der Grazer Naturraum Stück für Stück verloren geht. Nicht nur die AnrainerInnen, sondern auch die am Fluss lebenden Tiere verlieren ihren Lebensraum unwiederbringlich.

„Leider wird es auch in 10 Jahren an der Mur nicht wieder so aussehen wie früher. Denn die Bäume können hier laut Projektunterlagen nicht mehr nachgesetzt werden – sie könnten mit ihren Wurzeln das Bauwerk beschädigen. Die so wichtigen Feinstaubfilter für die Stadt gehen damit für immer verloren,“ so Schönfelder.

Gerade für die Feinstaubhauptstadt Österreichs sind diese weiteren gefällten Bäume ein großer Verlust. Auch im Winter binden sie durch ihre große Rindenoberfläche den Staub der Stadt. Im Sommer spenden sie Schatten und Kühle. Doch nach den tausenden Bäumen nördlich der Puntigamer Brücke fällt jetzt ein weitere Hektar Uferwald.

„Erst wenn der letzte Fisch gefangen, der letzte Baum gerodet und der letzte Fluss vergiftet ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann,“ zitiert Schönfelder eine alte Indianerweisheit. Doch sie will bereits jetzt mit ihren Bildern ein Bewusstsein schaffen und den Verantwortlichen zeigen, dass sie auf dem falschen Weg sind.








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