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Die ersten 10.000 Unterschriften...

...sind
ein deutliches Zeichen der Bevölkerung
Graz, am 22.06.2010 – Vor 2 Monaten hat „Rettet die Mur“ in Kooperation mit
dem österreichischen Umweltschutz eine Unterschriftenkampagne gestartet. Schon
jetzt ist der Erfolg deutlich sichtbar. Die Grazer zeigen der Staukette
unmissverständlich die rote Karte. Mehr als 10.000 Unterstützer haben bereits
ihre Unterschrift für die Rettung der Mur abgegeben.
Durchschnittlich alle 8 Minuten bekommt Rettet die Mur eine Unterschrift für den
Erhalt unseres Flusses. Damit kann die Initiative bereits nach den ersten zwei
Monaten
10.000 Unterschriften vorweisen. Und noch immer werden es kontinuierlich
mehr.
“Es freut uns sehr, derart positives Feedback zu erhalten. Wir haben gewusst,
dass viele Menschen die Staukraftwerke nicht wollen. Ein derartiger Erfolg
übertrifft jedoch selbst unsere Erwartungen”, sagt Clemens Könczöl, Sprecher von
Rettet die Mur, “Jede Unterschrift bestärkt uns in unserem Vorhaben, und bringt
uns der Rettung der Mur einen Schritt näher.“

Auch das Komitee der
prominenten Unterstützer aus den Bereichen Sport, Kultur
und Wissenschaft, vergrößert sich zusehends und bestätigt den Erfolg von Rettet
die Mur.
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So erklärt unter anderem o. Univ.-Prof. Dr. Roland Psenner, Dekan der
Biologischen Fakultät an der Universität Innsbruck u. Professor für Limnologie,
seinen Entschluss für den Erhalt des Flusses einzustehen:
„Als Gewässerforscher und akademischer Lehrer ist es meine Aufgabe, die Leute
auf bestimmte Zusammenhänge aufmerksam zu machen, die man am einfachsten in drei
Punkten zusammenfassen kann:
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1. |
haben wir nur mehr sehr wenige natürliche Gewässer;
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2. |
bekommt man von der Natur nichts geschenkt, d.h. wenn wir einen Teil einer
natürlichen Ressource (z.B. durch Wasserkraft) nutzen, verlieren wir
viele andere (z.B. Biodiversität, Selbstreinigungskraft,
Naturerlebnis ...);
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3. |
ist die natürliche Umwelt, wenn sie verschwunden ist, unwiederbringlich,
während wir einen bestimmten Nutzen aus der Natur (z.B. Energie)
bereits heute durch Alternativen ersetzen oder sogar einsparen
könnten.“ |
Inzwischen ist RdM auch auf jeder größeren Veranstaltung in Graz mit der neuen
Unterschriftenliste und Infomaterial vertreten. „Wir geben der Bevölkerung
seriöse Information über die Auswirkungen des Kraftwerksbaus, damit sie sich
selbst eine Meinung bilden können. Die Grazer haben es verdient alle Fakten über
die Stauprojekte zu erhalten, immerhin werden sie sich direkt auf ihr Leben
auswirken.“, begründet PR-Referentin Andrea Feierl ihr Engagement für Rettet die
Mur.
„Schon bald werden wir die ersten 10.000 Unterschriften an die verantwortlichen
Politiker von Land und Stadt übergeben.“, verkündet Clemens Könczöl. Die
Bevölkerung zeigt den Treibern der Staustufen klar die Rote Karte und lässt an
ihrer Meinung zu den geplanten Murstaustufen keinen Zweifel.

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