Graz, 9.2.2011

Eine kreatives Statement setzte die Plattform „Rettet die Mur“ in
Graz.
Am geplanten Standort der Staustufe Puntigam macht sie die
massiven Auswirkungen eines Kraftwerkbaus sichtbar. Ein Band soll
den GrazerInnen die Höhe der angedachten Staumauer anschaulich
machen.
An den Bäumen der Olympiawiese werden in den nächsten Tagen die
Augen der Anrainer und Passanten hängen bleiben. Nach Plänen der
EStAG soll hier im Zuge des Projekts „Staustufe Puntigam“ eine mehr
als 3 Meter hohe Staumauer beginnen. Bis zur Seifenfabrik soll sich
der Damm ziehen und den GrazerInnen den Blick auf den
Landesfluss versperren.
Zur Verdeutlichung der enormen Höhe der Mauer, schlingt sich jetzt
ein Absperrband um die Bäume am Murufer. Diese Bäume müssten für den
Bau einer Staustufe weichen. Eine Absperrung aus Beton würde bleiben
und die GrazerInnen von ihrem Landesfluss trennen.
Informationsmaterial unterstützt das Statement, das die Plattform
mit dieser Aktion setzten will. „Die Grazer BrügerInnen müssen
darüber informiert werden, was der Bau eines Kraftwerks für sie und
für unsere Stadt bedeutet. Das Bild von Graz würde sich dadurch für
immer verändern.“, begründet Projektleiterin Christine Barwick von
der Plattform „Rettet die Mur“ die Aktion.
„Aktuelle Umfragen zeigen bereits jetzt, dass die Mehrheit der
GrazerInnen für den Erhalt unseres Landesflusses ist. Noch immer
wissen aber nicht alle über die Pläne der EStAG Bescheid. Das wollen
wir ändern!“, bekräftigt auch Pressesprecher Clemens Könczöl, „Wir
sehen es als unsere Aufgabe die BürgerInnen zu informieren und ihnen
die massiven Auswirkungen eines Kraftwerkbaus vor Augen zu führen.“